Wie wird Künstliche Intelligenz eigentlich im Film erzählt – und was sagt die Forschung dazu?
Das Programm des Programmkinos Rex in Darmstadt widmet sich dieser Frage in der neuen Filmreihe „KI im Kino – Zwischen Fiktion und Forschung“. An sechs Abenden geht es um Chancen und Herausforderungen digitaler Technologien – aus Sicht der Popkultur und der Wissenschaft.
Jeden dritten Dienstag im Monat um 18 Uhr zeigt das Rex einen Film mit KI-Bezug. Im Anschluss gibt es einen rund 30-minütigen „Realitätscheck“: Expertinnen und Experten aus Informatik, Psychologie und Medien-/Kulturwissenschaft ordnen ein, wie realistisch die Darstellung im Film ist, welche ethischen Fragen sich stellen – und wo die Forschung heute tatsächlich steht. Das Publikum ist ausdrücklich eingeladen mitzudiskutieren.
Die Filmreihe entsteht in Kooperation mit hessian.AI und dem Mittelstand-Digital Zentrum Darmstadt. Ziel ist es, KI verständlich zu machen, Berührungsängste abzubauen und den Austausch zwischen Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft in der Region zu fördern – niedrigschwellig, offen und nahbar.
Das Programm:
- 18. November – „Matrix“
Im Gespräch: Prof. Ralph Ewerth (multimodale KI und maschinelles Lernen) - 16. Dezember – „Her“
Im Gespräch: Marie-Lene Meyer (Psychologin, menschzentrierte KI) & Anika Bert (Öffentlichkeitsarbeit Mittelstand-Digital Zentrum Darmstadt) - 20. Januar – „Blade Runner“
Im Gespräch: Ben Lohmann (Informatik, Schwerpunkt Large Language Models) - 17. Februar – „Minority Report“
Im Gespräch: Tobias Kehl (Projektleitung AI Startup Rising) - 17. März – „Ex Machina“
Im Gespräch: Karin Gessler (Literatur- und Filmwissenschaft) - 21. April – „Mars Express“
Im Gespräch: Dr. Séverine Rupp (Quantenchemie, hessian.AI)
Warum wir das unterstützen:
Für kleine und mittlere Unternehmen ist KI längst kein abstraktes Zukunftsthema mehr. Die Reihe bietet einen niedrigschwelligen Einstieg: Sie verbindet Unterhaltung mit fundierter Einordnung.
